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Ein ewiges Leben auf der Erde

in immerwährender Jugend und Schönheit ohne Krankheit Krieg und Tod. Gesundheit, Ruhe und Frieden für immer. Kein Bluff, sondern Wahrheit mit Beweisen!

 

Von Rich. Feryer

 

 

2. Auflage

Der Weltentag (Gedicht)

Immer fragen wir uns wieder ob sie wahr, die alten Lieder, von der Menschheit höchsten Blüte, wann wir blumengleich entfaltet und in Reichtum ausgestaltet strahlen in der ewgen Güte? Oder ob die dunkeln Klagen, Flüche aus den Schöpfungstagen stets er schaudernd dröhnen sollen, dass wir niemals vorwärts schreiten, immer wieder rückwärts gleiten, Zins dem Fleische stets zu zollen? Zwar der Weltenzeiger weist, wenn er eine Stunde kreist, stets die gleiche Stufe wieder. Denn, wenn reif die Früchte fielen, naht des Winters Flockenspielen und ein Bahrtuch fällt hernieder. Doch die große Weltenuhr Hat nicht einen Zeiger nur, der Minuten bringt auf Erden. Unter diesem leise schreitet einer, der nicht rückwärts gleitet; einmal muss es zwölf Uhr werden!

Unbekannter Dichter

 

Ja, sie sind wahr, die Verheißungen für eine bessere Zukunft, die als Grundlage diesem und ähnlichen Liedern aller Zeiten dienten. Es ist wahr: «Einmal muß es zwölf Uhr werden.» Einmal kommt der Weltentag, wie er vom Dichter obigen Gedichtes genannt wurde. Eine Sehnsucht nach einem besseren Leben, besonders das Verlangen nach Gesundheit, Ruhe und Frieden geht durch die ganze Welt. Hunderttausende nehmen sich jährlich das Leben, weil sie es auf dieser fluch beladenen Erde nicht mehr tragen und keinen Glauben mehr an eine bessere Zukunft aufbringen können. Ihre Mitmenschen scheinen ihnen hart und lieblos, und der Himmel ist ehern über ihnen, dass kein Gebet mehr durchdringt. (In Erfüllung vom Fluch Gottes. 5. Mose 28, 23.) Der Tod scheint ihnen dagegen eine süße Erlösung zu sein. Fort! nur fort aus diesem Jammerleben, ruft ihnen eine innere Stimme zu, welcher sie nur zu gerne gehorchen. Millionen von Menschen aber leben ein Leben der Not, des Jammers, der Krankheit und .Schmerzen, der Armut, Verzweiflung und Qual. Ist es da noch ein Wunder, wenn sich die meisten Menschen nach etwas Besserem sehnen? Wie hoffnungsvoll ist die Großzahl der Erdenbewohner, wenn sie, in jungen Jahren, das Leben erst richtig antreten? Luftschlösser auf Luftschlösser werden gebaut, die Hoffnung ist ihre Standarte, der Himmel scheint voller Sonnenschein und Musik zu sein; denn der Frühling des Lebens ist angebrochen. Doch nur zu bald kommt die Enttäuschung. Das Leben erweist sich ganz anders als junge Menschen es sich vormalen. Die Luftschlösser brechen zusammen, gleich einer Seifenblase, die sich farbenfroh und glänzend in der Sonne gespiegelt hat und dann platzt. Nur zu wahr jst der Ausspruch des weisen Königs Salomo: «Wie eine Blume ist der Mensch — dann verwelkt er und stirbt», oder: «Der Tag des Todes ist besser als der Tag der Geburt.» So ist es am Anfang nicht gewesen. Im Schöpfungsbericht steht geschrieben: «Und Gott sah an, was er geschaffen hatte und sah, daß es sehr gut war!» Ist es heute noch «sehr gut»? Lüge, Betrug, Diebstahl, Ehebruch, Totschlag, Mord, Raub, Unfrieden, Hass, Neid, Verleumdung, Hurerei, Krieg, Fressen, Saufen, Gewalt, Ungerechtigkeit usw. breiten sich über

die ganze Erde aus. Ungut von A bis Z. Das alles muss ein Teufel geschaffen haben und kein Gott der Liebe.

Tatsache ist, daß Satan für alles Böse verantwortlich ist, aber auch die Menschen, die ihm dienen, indem sie das Böse tun. Die Welt steht nun schon lange, aber von besseren Tagen findet sich noch keine Spur, – im Gegenteil — alles wird nur immer schlimmer. Wohl raffen sich die Menschen immer wieder zu neuen Hoffnungen auf — aber Jahre um Jahre, Jahrzehnte um Jahrzehnte vergehen und das Immer wieder Erhoffte kommt nicht, so daß mit der Zeit auch noch die Hoffnung mehr oder weniger schwindet. Man möchte fast sagen: Wohl dem Vernunftmenschen, der jede Hoffnung auf Besserung aufgibt und sich 'mit dem abzufinden sucht, was das Schicksal ihm bringt oder er sich selbst zuzieht. Es gibt aber auch noch andere Menschen ' die Klugen --, die sich mit dem Fluch des Lebens nicht abfinden können, die der Not, dem Kummer, den Sorgen und allem Lebenselend entfliehen möchten und dazu Wege suchen. Es sind die, die sich immer wieder erinnern der «alten Lieder» der göttlichen Verheißungen, die weiter hoffen und Ausschau halten nach den besseren Zeiten, dem besseren Leben. Ist es einst sehr gut gewesen, so hoffen sie, gestützt auf die göttlichen Verheißungen, daß es noch einmal «sehr gut» werden müsse. Aber wann. Zur Beantwortung dieser Frage muß ich nun auf die göttlichen Verheißungen zu «sprechen» kommen. Göttliche Verheißungen? fragen viele, und ihr Gesicht spiegelt ein verächtliches Lächeln. Andere werden böse ob solch «blödsinnigem» Geschwätz und weil es noch so dumme Menschen geben kann, die an einen Gott und seine Verheißungen glauben. Daneben gibt es viele, die ein religiöses Leben befürworten, darunter aber das verstehen, was ihnen im Leben am besten zusagt, oder was sie von ihrem Pfarrer oder Prediger erlernt haben. Ein großer Teil der «Christen» will eine Religion, die etwas einträgt für dieses Leben, sei es klingender Erfolg, Genuss oder Ehre. Haben nicht Gelehrte längst gesprochen, daß es keinen Gott und auch keinen Teufel gibt? Haben sie nicht gelehrt und lehren es immer noch, daß alles Leben auf der Erde, ohne einen Gott als Schöpfer zu haben, so nach und nach, in ungeheuer langen Zeitläufen sich heraus- und herangebildet habe? Haben sie nicht gelehrt, daß dann endlich die Affenarten aus diesem Entwicklungsprozess hervorgingen und später, wieder nach unvorstellbar langen Zeiten, die Menschen? Haben sie nicht das Wort Gottes, die Bibel, zerpflückt, mehrere Schöpfungsberichte von verschiedenen Schriftstellern und aus verschiedenen Zeiten herausgefunden? Haben sie nicht das Buch Daniel so lange untersucht, bis sie auch in demselben verschiedene Schriftsteller herausfanden? Ja, in einzelnen Sätzen schon fanden sie verschiedene Autoren, z. B. einige Worte vom Schriftsteller A, andere von B, C, D usw.

Da diese «weisen» Herren die Worte und Sätze von A rot, die von B blau, die von C grün und die von D gelb unterstrichen usw., so entstand dadurch die sogenannte Regenbogenbibel, wie sie dann scherzhaft genannt wurde.

Zurückkommend auf die Affenmenschen-Theorie, muss daran erinnert werden, dass deren Urheber, Darwin, selbst zugeben musste, dass seine Lehre auf Illusionen beruhe. Auch einer •seiner Söhne hat das zugegeben. (Nach John Urquhart.) So wenig wie aus einem. Huhn ein Hund, aus einer Katze ein Pferd entstehen kann, selbst nach Drillionen von Jahren noch nicht, ebenso wenig konnte sich aus der Affenart ein Mensch entwickeln. Vieles in der Schöpfung Gottes hat in seinen Arten Übergänge. Zwischen dem Laubholz, das im Herbst seine Blätter verliert, und dem Nadelholz (Nadelblätterholz), das sie auch im Winter grün behält, gibt es eine Mittel- oder Übergangsart, die Lärche. Sie hat Nadelblätter wie das Nadelholz, verliert sie aber im Herbst wie die Laubhölzer. Auch zwischen Pflanzen und Tieren gibt es Übergangsarten, die man Pflanzentiere oder auch Tierpflanzen nennen könnte. So gibt es auch zwischen Tier und Mensch einen gewissen Übergang, die sogenannten Menschenaffen. Dieser Name hat aber keine Berechtigung. Der Menschenaffe, mit zum Teil entfernter Menschenähnlichkeit, bleibt ein Tier, und der Mensch bleibt ein Mensch. Eine Entwicklung vom Affen zum Menschen hat es nie gegeben. Wohl kann eine Art, sei es Pflanze, Tier oder Mensch, je nach günstigen oder ungünstigen Lebensverhältnissen, in der Gesamtgröße oder in der Größe einzelner Glieder, in der Farbe oder im Aussehen, so oder so sich entwickeln, nie aber aus seiner Art herauswachsen. Die Gelehrten mit ihrer widerbiblischen Lehre sind eben zu Narren geworden (es gibt Ausnahmen), wie Gott es im Voraus prophezeit hat. Viele Leser dieser Schrift möchten vielleicht fragen: Wem sollen wir glauben, den Gelehrten oder Gott und seinen Gläubigen?» Diese Frage lasse ich gelten und will sie kurz beantworten. Durch die Lehre der sogenannten aufgeklärten Gelehrten, daß es keinen Gott gebe und darum auch keine Bibel als das Wort von Gott, hat es weltweit Ungläubige gegeben, die die Gläubigen nur zu oft als Dummköpfe oder Schwachsinnige ansahen. Daß das Gegenteil der Fall ist (von Gott aus gesehen), können diese «Aufgeklärten» nicht erkennen.

Wie es ihnen am Tag des; Gerichtes gehen wird, hat der weise König Salomo beschrieben wie folgt: «Alsdann wird der Gerechte mit großer Freudigkeit denen gegenüber stehen, die ihn 'in diesem Leben geängstet und seine Frömmigkeit verachtet haben. Wenn dieselben dann solches sehn, werden sie grausam er schrecken vor solcher Seligkeit, die sie nicht erwartet haben. Voll bitterer Reue und das Herz voll Angst werden sie seufzen und sagen: Das ist jetzt der, den wir in seinem Leben für einen Dummkopf ansahen und ihn verspotteten. Wir Narren hielten sein frommes Leben für einen Unsinn und sein Sterben für ein Schande. Jetzt ist er bei den Kindern Gottes und erbt mit den Heiligen. (Das ewige Leben auf der erneuten Erde.) Jetzt erkennen wir, daß wir den rechten Weg verfehlt und das Licht der Gerechtigkeit hat uns nicht geschienen, und die Sonne ist uns nicht aufgegangen. Wir sind vergängliche, unrechte und schädliche Wege gewandelt und haben Umwege gemacht, aber den Weg Gottes haben wir nicht erkannt. Was hilft uns nun die Pracht und was der Reichtum und unsere Überheblichkeit? Alles fährt jetzt dahin wie ein Schatten und wie ein Ton, der verklingt.» Weisheit 5, 1-9. Da vernünftigerweise nicht beide Klassen im Recht sein können, muß die eine im Irrtum sein; aber welche?

Diese Sache lässt sich untersuchen. Eine solche Untersuchung ist nun fällig, weil ich meine in Aussicht gestellten Beweise mit dem Wort Gottes und den darin befindlichen Verheißungen stützen will. Die Gelehrtenlehre von der Nichtexistenz eines Gottes hat in den vergangenen zwei Jahrhunderten und ganz besonders zu Beginn dieses Jahrhunderts den Unglauben so hoch gezüchtet, daß ein forscher Vertreter des Unglaubens, ein Herr Lauglin — seines Sieges im Voraus sicher —, in der großen amerikanischen Zeitung «Sun» die noch an Gott Glaubenden herausfordern konnte, anstatt der immerwährenden Behauptungen einmal konkrete Beweise zu bringen, daß die Bibel tatsächlich von • einem Gott inspiriert sei. Das war eine weltweit hörbare Herausforderung an Gott, weil sie sein Wort betraf. Gott kam dadurch nicht in Verlegenheit und hatte das Werkzeug zur Antwort in der Person von Herr Ivan Panin bereits zur Stelle. Seine Antwort und Beweise würden ebenso weltweit verbreitet wie die Herausforderung, weil sie auch in der Neuyorker «Sun» - erschienen. (Nebenbei gesagt werde ich diesen Beweis voraussichtlich in den meisten meiner Schriften bringen, denn er verdient es, publiziert zu werden. Es ist auch nicht anzunehmen, daß ein Leser der einen meiner Schriften zugleich auch Leser der andern sein werde, so daß vielen dieser Beweis nicht vor Augen kommen könnte, wenn er nur in einer Schrift vorhanden wäre.)

Hier nun folgt dieser Beweis:

An den Redakteur der N. Y. Sun. Geehrter Herr Redakteur!

In der heutigen Nummer Ihres Blattes fordert ein Herr W. R. Laughlin einen «Vorkämpfer des Bibelglaubens» heraus, in die Arena zu steigen und ihm «Tatsachen» zu bringen. Hier sind einige:

1. Die 17 ersten Verse des Neuen Testamentes enthalten das Geschlechtsregister Jesu Christi. Dieses Register zerfällt in zwei Teile. Vers 1-11 enthält die Geschlechter von Abraham, dem Stammvater des jüdischen Volkes, bis auf die babylonische Gefangenschaft, als die Juden aufhörten, eine unabhängige Nation zu bilden. Von Vers 12-17 haben wir die Genealogie vom Exil bis auf Christus.

Es werden in den ersten 11 Versen im ganzen 49 verschiedene Wörter gebraucht, das sind 7X7, oder sieben Siebenen. Davon sind 42, also sechs Siebenen, Hauptwörter, und die übrigen sieben sind keine Hauptwörter. ' Aus den 42 Hauptwörtern sind 35, also fünf Siebenen Eigennamen, und sieben sind gewöhnliche Hauptwörter. Von den 35 Eigennamen sind 28, oder viermal sieben, männliche Vorfahren Jesu, die übrigen sieben nicht.

Im Alphabet verteilen sich die 49 Wörter, ihren Anfangsbuchstaben nach, wie folgt: Unter a—s (alpha - epsilon) gehören 21, d. h. dreimal sieben; unter -x (zeta — kappa) 14, also zweimal sieben; unter µ—x (mü bis chi) ebenfalls 14 = 2 X 7.

Ferner: Diese 49 Wörter haben im ganzen 266 Buchstaben, oder 38 Siebenen. Diese verteilen sich alphabetisch wieder nach Siebenen, also: die Wörter, die mit a—y (Alpha — Gamma) beginnen, haben 84 Buchstaben, zwölfmal sieben; die mit ö (delta) beginnenden sieben; mit e-4 (Epsilon — Zenta) 21 oder dreimal sieben; mit J—c (theta—jota) 70 oder zehnmal sieben; mit x—,u (kappa — mü) 21 oder dreimal sieben; unter v (nü) sieben; mit o--cp (omikron—phi) 49 oder siebenmal sieben; mit x (chi) wieder sieben.

Daraus erhellt, daß diese Genealogie aufgebaut ist auf einem kunstvollen Plan von Siebenen.

Wenden wir uns zu der Genealogie im Ganzen. Ich will die Leser nicht ermüden mit all den numerischen Merkwürdigkeiten, die darin liegen. Es würde ganze Seiten Ihres Blattes in Anspruch nehmen, das zu tun. Nur einen Zug möchte ich hervorheben. Die Griechen hatten keine Zahlen, sondern gebrauchten statt derselben ihre Buchstaben. So stand Alpha für eins, Beta für zwei usw. Auf diese Weise bildet jedes griechische Wort eine gewisse Zahlensumme, die sich ergibt aus der Zusammenzählung der einzelnen Buchstaben.

Nun enthält die Wortliste der gesamten Genealogie 72 Wörter. Rechnen wir die Zahlenwerte aller dieser 72 Wörter zusammen, so ergibt sich die Summe von 42 364 oder 6052-mal sieben. Diese 6052 Siebenen sind wieder nicht willkürlich über das Alphabet verteilt, sondern wieder nach Siebenen: Worte unter a und (3 (Alpha und Beta) haben einen Zahlenwert von 9821, das ist 1403-mal sieben usw.

Somit sind also nicht nur die ersten 11 Verse dieses Geschlechtsregisters, sondern das ganze, nach einem sorgfältigen System von Siebenen aufgebaut.

Ein anderer Zug: Die 72 Wörter kommen vor in 90 verschiedenen Wortformen. Zählt man diese zusammen nach ihrem Zahlenwert, so erhält man wieder die Summe von 54 075 = 7725 X sieben, und diese wieder entsprechend verteilt nach Siebenen unter die verschiedenen Buchstaben des Alphabets, und zwar in sieben Gruppen.

Herr Laughlin soll doch nur einmal sich hinsetzen und den Versuch machen, mit etwa 300 Wörtern einen so verständlichen Aufsatz zu schreiben, wie diese Genealogie und dabei etliche der hier nachgewiesenen numerischen Eigenartigkeiten mit einzuflechten in seine Arbeit. Wir geben ihm gern einen ganzen Monat Zeit für das Experiment. Matthäus wird wohl nicht länger als eine Woche an seiner Genealogie geschrieben haben.

· 2. In dem nun folgenden Abschnitt des ersten Kapitels, Vers 18 bis 25, wird uns die Geburt Jesu berichtet. Er enthält 161 Wörter, 23 Siebenen. Es werden darin 77 verschiedene Wörter gebraucht, also elfmal sieben; in 105 verschiedenen Wortformen, also 15-mal sieben. Der Engel, der zu Joseph redet, gebraucht von den 77 Wörtern 28, also viermal sieben, er läßt unbenutzt 49 oder siebenmal sieben. Von den 105 Wortformen bedient sich der Engel nur 35, oder fünfmal sieben; 70 oder zehnmal sieben läßt er unbenutzt. Alphabetisch sind die 77 Wörter wieder nach Siebenen gruppiert, ebenso die 105 Formen, sowie die Häufigkeit des Vorkommens der 161 Wörter im Ganzen.

Die Summe des Zahlenwertes der 77 Wörter beträgt 52 605, das sind 7515 Siebenen. Die Summe der 105 Wortformen beträgt 65 429 = 9347 mal sieben, mit entsprechender Gruppierung nach sieben unter den verschiedenen Buchstaben.

Der Umstand, daß diese Rede des Engels ein System von Siebenen für sich bildet, macht daraus gewissermaßen einen Ring im andern, ein Rad im Rade. Wenn Mr. Laughlin eine ähnliche Geschichte mit 160 Wörtern und mit einem ähnlichen System von Siebenen im Zahlenwert der Buchstaben und Wörter zustande bringen kann, dann leistet er etwas. Wir geben ihm gern zwei Monate Zeit zum Probieren. Matthäus hat wohl nicht mehr als zwei Wochen dazu gebraucht.

· 3. Das zweite Kapitel des Matthäus berichtet über die Kindheit Jesu. Es weist wieder einen Wortverbrauch auf von 161 = 23 mal sieben, die in 238 verschiedenen Formen vorkommen, also 34 mal sieben. Sie enthalten 896 Buchstaben = 128-mal sieben, mit einem Zahlenwert von 123 529 = 17 647 Siebenen; während die 238 Formen einen Wert von 166 985 oder 23 855 mal sieben aufweisen. Es würde nur ermüden, wollten wir das im Einzelnen aufzählen.

In diesem Kapitel lassen sich vier logische Abteilungen oder Abschnitte unterscheiden, deren jeder für sich wieder dieselben numerischen Eigentümlichkeiten aufzuweisen hat, wie das ganze Kapitel. So haben die ersten sechs Verse einen Wortvorrat von 56 Wörtern = achtmal sieben usw. Etliche Reden werden berichtet, von Herodes, von den Weisen, von dem Engel Gabriel. Die numerischen Eigentümlichkeiten dieser Reden sind so ausgesprochen, daß, obgleich gewissermaßen ein Dutzend Ringe ineinander stecken, jeder in sich selbst vollkommen ist und doch dabei in Harmonie mit dem Ganzen bleibt.

Wenn Mr. Laughlin ein solches Kapitel schreiben kann, so natürlich wie Matthäus, das in etwa 500 Worten eine so große Zahl von ineinander gewobenen und doch miteinander übereinstimmenden mathematischen Rechnungen enthält, sagen wir in fünf Jahren Zeit; dann wollen wir es gelten lassen. Wir nehmen an, es wird Matthäus nicht länger genommen haben als ein Jahr vielleicht.

· 4. Unter all den Hunderten von Abschnitten im Evangelium des Matthäus ist nun aber nicht ein einziger der nicht dieselben auffallenden numerischen Merkmale an sich trüge. Nur wächst mit jedem neu hinzukommenden Paragraphen die Schwierigkeit der Kombination und Konstruktion, und zwar nicht in arithmetischer, sondern in geometricher Progression*. Denn Matthäus versteht es, seine Abschnitte so zu schreiben, daß er beständig neue Zahlenkombinationen hervorruft sowohl mit dem, was schon vorher geschrieben worden war, als was noch folgt. So bringt er es z. B. fertig, in seinem letzten Kapitel gerade sieben neue Wörter zu gebrauchen, die er in seinem ganzen Evangelium vorher noch nicht gebraucht hat; oder er braucht genau 140 Wörter, also zwanzigmal sieben, die im ganzen übrigen Neuen Testament nicht vorkommen. Es ist also ganz leicht auszurechnen, daß Mr. Laughlin wenigstens etliche hundert Jahre nötig haben würde, ein ähnliches Buch, wie Matthäus zu schreiben. Wie lange Matthäus an dem seinigen gearbeitet, wissen wir nicht. Aber wie er es fertig gebracht, es vollständig abzufassen zwischen dem Jahre 30, da Christus gekreuzigt wurde (denn früher kann er nicht angefangen haben), und dem Jahre 70, als Jerusalem zerstört wurde (und sein Evangelium kann wohl nicht später geschrieben worden sein), das soll uns ein vernünftiger Mensch erklären.

Aber er hat's getan, das steht fest, und das bedeutet einfach ein Wunder. Er steht vor uns als ein nie da-gewesener literarisch-mathematischer Wundermensch, unerreicht, schier unerklärbar. Das ist die erste der

*[Unter arithmetischer Progression versteht man das Anwachsen der Zahlen Je um eine oder mehrere Größen, so z. B. die Folge von 2, 4, 6, 8, 10, 12, d. h. jedes Mal um zwei mehr; oder 3, 6, 9, 12, 15, 18, d. h. jedes Mal um drei mehr. Während eine geometrische Progression darin besteht, daß eine gewisse Zahl immer ein- oder mehrmals mit sich selbst multipliziert wird, z. B. 2X2=4; 4X4=16; 16X16=256 usw.; also 2, 4, 16, 256 usw.]

«Tatsachen», die wir Herrn Laughlin zum Nachdenken für einige Minuten unterbreiten möchten.

Eine andere Tatsache ist noch wichtiger. Wie gesagt, gebraucht Matthäus genau 140 Wörter, also zwanzigmal sieben, die sich im Übrigen Neuen Testament nicht finden. Wie konnte der Mann wissen, daß Markus, Lukas, Johannes, 7akobus, Petrus, Judas und Paulus diese Wörter nicht-gebrauchen würden? Wenn wir die vollständig unmögliche Annahme, daß er das vorher mit ihnen verabredet habe, fallen lassen, so bleibt keine andere rationelle Erklärung als die, daß er das ganze übrige Neue Testament vor sich gehabt haben müsse, ehe er anfing zu schreiben. Somit müßte das Evangelium des Matthäus das letzt geschriebene der neutestamentlichen Bücher sein.

· 5. Nun trifft es sich aber, daß das Markus-Evangelium genau dieselben numerischen Züge aufzuweisen hat. So hat z. B. gerade die Stelle, die in der heutigen Nummer der «Sun» von einem Herrn Waters triumphierend als eine Fälschung bezeichnet wird, genau 175 Wörter, also fünfundzwanzigmal sieben. Der ganze Wortvorrat beträgt 98, also vierzehnmal sieben. Von diesen benutzt der Herr in seiner Rede genau 42

sechsmal sieben. Gleicherweise gebraucht der Herr von den 175 Wörtern in den letzten zwölf "Versen des Markus genau 56 = achtmal sieben. Urtd alles das wieder mit Beobachtung derselben alphabetischen Verteilung unter den verschiedenen Buchstaben. Ferner, von den 98 Wörtern hier hat Markus vorher bereits 84 = zwölfmal sieben gebraucht; während 14, also zweimal sieben, nur hier gebraucht werden.

Danach ist Markus ein ebenso phänomenales literarisches und mathematisches Wunder wie Matthäus. Und nach demselben Grundsatz, nach dem wir festgestellt haben, daß Matthäus unbedingt zuletzt geschrieben haben muß, steht auch fest, daß Markus dasselbe getan

haben muß. Das heißt, Matthäus hat unzweifelhaft erst nach Markus geschrieben, und ebenso unzweifelhaft kann Markus erst nach Matthäus geschrieben haben.

· 6. Aber nun muß noch gesagt werden, daß das Evangelium Lukas genau die gleichen Erscheinungen aufzuweisen hat wie Matthäus und Markus. Und ebenso Johannes, 7akobus, Petrus, Paulus und Judas. So haben wir denn nicht nur zwei unerhört wunderbare mathematische und literarische Genies, sondern ihrer acht, und jeder von ihnen hat erst nach dem andern geschrieben.

· 7. Auch das ist noch nicht alles. Da Lukas und Petrus je zwei Bücher verfaßt haben im Neuen Testament, Johannes sogar fünf, Paulus vierzehn, und es nachgewiesen werden kann, daß jedes erst nach all den andern geschrieben worden sein kann, sa haben wir 27 Bücher, von denen jedes zuletzt geschrieben wurdet Desgleichen kann nachgewiesen werden, daß jede der 537 Seiten des griechischen Textes (in der Ausgabe von Westcott und Hort) ebenfalls zuletzt geschrieben worden sein muß. Nicht minder jeder Abschnitt im Neuen Testament, deren oft mehrere auf einer Seite vorkommen. Die gleichen Erscheinungen sind überall vorhanden, und es gibt keinen menschenmöglichen Weg, dieselben zu erklären. Acht Männer können aber unmöglich jeder zuletzt geschrieben haben; 27 Bücher, 537 Seiten, Tausende von Abschnitten können unmöglich jedes zuletzt geschrieben worden sein.

Aber nehmen wir einmal an, daß ein einziger Geist das Ganze beherrscht und geordnet hat, dann löst sich das Problem auf die einfachste und natürlichste Weise, so leicht wie eine algebraische Gleichung. Aber das bedeutet buchstäbliche Verbalinspiration jedes Jotas und Tüttels im Neuen Testament,

Es darf nur noch beigefügt werden, daß durch dieselben Belege das hebräische Alte Testament in gleicher Weise als buchstäblich inspiriert erwiesen werden kann.

Dieser Beweis wurde von Gelehrten und gebildeten Herren auf Stichfestigkeit untersucht. Ihr Schweigen darauf hat offenbart, daß er nie umgestoßen werden kann. Daraus geht aber hervor, daß die Bibel vom ersten bis zum letzten Buchstaben von Gott inspiriert ist. (Nur im Urtext.) Darum steht geschrieben: «Die heiligen Männer Gottes haben geredet, getrieben durch den Geist Gottes.» II. Petri 1, 21, oder: «Alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nützlich zur Lehre und Erkenntnis.» II. Tim. 3, 16. Da nun mit unumstößlichem Beweis die Tatsache erbracht ist, daß es einen Gott gibt, der Männer dazu inspirierte, sein Wort an die Menschen zu schreiben und Jesus von diesem Wort sagte: «Dein Wort ist die Wahrheit» (Joh.17, 17), so dürfen wir auf die darin enthaltenen Verheißungen von einem ewigen Leben auf der neuen Erde, in ewiger Jugend und Schönheit, ohne Krankheit und Tod, wie auf einen Felsen bauen und auch den Worten glauben, die darauf hinweisen, unter welchen Bedingungen dieses ewige Leben zu erhalten ist.

 

 

Vorerst noch einige Worte über die allgemeine Lehre, daß der Mensch nach seinem Tod, je nach seinem Leben, als Engel in den Himmel komme, um dort ewig herumzuflattern, oder in die Hölle, um dort ewig zu brennen. Diese Lehre, mag sie noch so weltweit verbreitet sein und noch so viele Gläubige gefunden haben, ist Menschenlehre und stammt aus dem Heidentum und hat widerrechtlich Eingang in die kirchliche Lehre gefunden. Ich gebe zu, daß Stützen zu ihr aus der Bibel genommen wurden und noch genommen werden — aber zu Unrecht —, was leicht bewiesen werden kann und auch oft bewiesen wurde. Was sagt Gott zu solcher Menschenlehre: «Vergeblich dienen sie mir mit einer Lehre von Menschengeboten.» Matth.15, 9. Was sagt Gott von den Gläubigen solcher Lehre? «Hart hangen sie an ihrem falschen Gottesdienst.» Jer.8, 5. Was wird Gott am Tag des Gerichtes zu solchen Gläubigen sagen? «Gehet von mir ihr Verfluchten in das ewige Feuer.» Matth.25, 41. Auch hier ist es eine Tatsache, daß eine Art ihre Art nicht verliert. Engel bleiben Engel und Menschen bleiben Menschen. Eine Umwandlung vom Menschen zum Engel ist widerbiblisch und entspricht darum in keiner Weise der Wahrheit. Als der Ungehorsam gegen Gottes Gebote im Garten in Eden einsetzte und damit der vorher angedrohte Fluch und Tod über die Menschen und die Erde kam, verhieß Gott den Bußfertigen einen Erlöser, der sie davon wieder befreien werde. Dieser Erlöser kam nicht sofort, sondern wurde für später verheißen. Wann er kommen werde, wurde damals nicht offenbart. Die Menschen hatten zu glauben, daß er kommen werde, weil Gott ihn verheißen hatte. In was bestand diese Erlösung? Ganz einfach in der Befreiung vom über die Menschen gekommenen Fluch und Tod. Ist diese Erlösung für alle Menschen? Sie war für alle gedacht — aber nicht alle nehmen sie an, weil sie mit der Bedingung zum erneuten Gehorsam gegen Gottes Gebote und Vorschriften verbunden war - und noch ist. «Es ist der Wille Gottes, daß allen Menschen geholfen werde durch die Erkenntnis der göttlichen Wahrheit.» I. Tim. 2, 4. «Gleich wie es nur einen Gott gibt, gibt es auch nur einen Mittler (Erlöser) zwischen Gott und den Menschen: Christus Jesus, der sich zum Opfer für die Menschen angeboten hat, damit wir vom Tod erlöst würden.» I. Tim. 2, 5-6. Dar= aus geht hervor, daß es Gottes Wille wäre, daß alte Menschen durch Umkehr zu ihm und durch ihren Glauben an den Erlöser erlöst werden sollten. Wie kommt es denn, daß durch die ganze Bibel hindurch von der kommenden Vernichtung einer gewissen Menschen- Klasse geschrieben ist? Ganz einfach darum, weil es Menschen gibt, die nicht glauben und auch nicht umkehren wollen. Die Juden zum Beispiel sagten von diesem Erlöser: «Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche», wie Jesus im Gleichnis zeigt. Luk.19, 14. Weiter sagte Jesus von diesen Juden: «Ihr habt nicht gewollt.» Matth.23, 37. Das Schicksal solcher Nicht-woller beschreibt er in Luk.19, 27 wie folgt: «Doch jene- meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrsche, bringet her und erwürget sie vor mir.» Wie es zur Zeit Jesu war, so ist es heute in der sogenannten Christenheit: Die Menschen wollen nicht. Von Gott, der nicht lügt, war ein Erlöser verheißen. Doch Jahre vergingen, Jahrzehnte, Jahrhunderte, ja selbst Jahrtausende und noch war kein Erlöser gekommen. Der Großteil der Menschen glaubte nicht mehr an sein Kommen, und die Juden erwarteten einen königlichen Kriegshelden, der sie von ihren Feinden erlösen sollte. Aber auch noch in den dunkelsten und schwierigsten Zeiten gab es immer wieder Einzelne und Gruppen von Gläubigen, denen das lange Warten ihren Glauben nicht brechen konnte. Da! -- endlich — ein Lichtblick! Durch Daniel gab Gott das Jahr bekannt, in dem der Erlöser in Erscheinung treten sollte. Simeon kannte dieses Jahr. Weil er aber schon ein Greis war, hatte er keine Hoffnung, diesen Verheißenen noch mit eigenen Augen sehen zu können. Da verhieß ihm Gott, daß er ihn noch sehen werde — und er sah ihn. Luk. 2, 25--30, Die Zeit des Erlösers Ankunft war gekommen und niemand konnte sein Erscheinen jetzt hindern. «Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn», der schon rund 4000 Jahre zuvor verheißen wurde, als die Menschen ihrer Sünde willen die Herrschaft über die Erde an Satan abtreten mußten. Die von Gott im Voraus vorgesehene Zeit mußte zuerst erfüllt (abgelaufen) sein, bevor das prophezeite Ereignis eintreten konnte. So ist es mit der göttlichen Prophetie immer gewesen. Wenn

die Zeit dazu -erfüllt ist, kommt das Prophezeite nicht einen Tag zu spät. «Gott vergißt nicht seine Verheißungen. Wenn sie aber noch nicht in Erfüllung gehen können (weil die dazu bestimmte Zeit noch nicht da ist), so warte weiter darauf, sie wird zur bestimmten Zeit gewiß in Erfüllung gehen.» Habakuk 2, 3. Genauso verhält es sich mit dem verheißenen ewigen Leben in Fleisch und Blut (leiblich) in ewiger Jugend und Schönheit auf der Erde. Die Zeit dazu ist noch nicht angebrochen, doch wird sie bald in Erfüllung gehen; denn fast alle von Gott gegebenen Zeitzeichen zur Erkennung der Endzeit sind schon zum größten Teil eingetroffen. Sie weisen auf unsere Zeit hin und die kommenden Jahre. Nun wollen wir untersuchen, was Gott verheißen hat. Zuerst etwas über den Schauplatz dieses ewigen Lebens: «Ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging.» Offenb. 21, 1. Diese jetzt bestehende Erde, vom Fluch Gottes belastet, muß zuerst vergehen und der neuen Erde Platz machen. Wie am Anfang schon erwähnt, war die erste Schöpfung in jeder Beziehung so vollkommen, daß selbst Gott, ihr Schöpfer, nichts daran auszusetzen fand. Jetzt aber ist sie durch die sündige Menschheit so total verdorben, daß viele Menschen unter dem Fluch nicht mehr länger leben können und lieber den Freitod auf sich nehmen. Je mehr die Menschheit von Gott abweicht, um so mehr kommt der Fluch auf sie und die Erde und wird jetzt bald seinen Höhepunkt erreicht haben. Viele aber seufzen und leiden unter der Qual ihr Leben lang und klagen immer wieder Gott an. Die Menschen sind es aber, die durch ihr Verhalten, durch ihr sündiges Leben und ihren Ungehorsam zu Gottes Geboten den Fluch auf sich und die Erde laden; sie sind für das Verderben verantwortlich. Darum steht geschrieben: «Zu verderben, die die Erde verderbt haben.» Offenb. 11, 18 Ende. «Das Land ist entheiligt durch seine Einwohner; denn sie übertreten das Gesetz Gottes und ändern die Gebote und lassen damit fahren den ewigen Bund. Darum frißt der Fluch das Land, denn sie verschulden's, die darin wohnen.» Jes. 24, 5 bis 6. W i e werden die frevelhaften Menschen und die Erde verderbt werden? «Also auch der Himmel und die Erde, wie sie jetzt sind, werden noch aufgespart zum Verbrennen auf den Tag des Gerichts, wo die gottlosen Menschen zum Tod im Feuer verdammt werden. Gott wird diese Drohung nicht ausbleiben lassen, wie viele es annehmen, sorrdern er hat noch Geduld mit uns, weil es nicht sein Wille ist, daß Menschen für immer verloren gehen; er möchte ihre bußfertige Umkehr.» II. Petri 3, 7 und 9. Werden alle Menschen verbrennen? Gleich • wie zur Zeit der Sintflut ein kleiner Rest von 8 Personen errettet wurden, so wird auch am Tag der Vernichtung eine «kleine Herde» am Leben bleiben, indem sie verwandelt und zum ewigen Leben kommen wird. Auf die Frage der Jünger: «Meinst du, daß nur wenige selig werden?» antwortete Jesus: «Viele werden darnach trachten, wie sie hineinkommen könnten und werden doch nicht hineinkommen.» Luk.13, 23 bis 24. «Viele sind berufen, aber wenige werden erwählt werden können.» Matth. 20, 16 Ende. Von denen aber, die nicht verbrannt werden, sagt Gott durch Petrus: «Wir warten aber eines neuen Himmels und einer neuen Erde nach seiner Verheißung, in welchen Gerechtigkeit wohnen wird.» ll. Petri 3, 13. Darum schreibt auch Paulus: «Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern die zukünftige suchen wir.» Hebr. 13, 14. Wer an diese Verheißung und an ein ewiges Leben glaubt, der ist hier gleich einem Pilger, der in seine Heimat wandert und nicht vom Weg abweicht, wenn er auch schmal und steil ist. «Denn der Eingang ist weit und der Weg ist breit, der zum Verderben führt, und viele wandern darauf, aber

der Eingang ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt, und wenige finden ihn.» Matth. 7, 13 bis 14. Zu diesen wenigen kann jede Seele gehören, wenn sie ernstlich den Willen dazu hat und sich unter die von Gott genannten Bedingungen stellt. «Aber nicht alle, die zu mir Herr Herr sagen, werden in das Reich Gottes (auf der erneuerten Erde) kommen, sondern die den Willen Gottes t u n.» Matth. 7, 21. Warum noch länger nach dem Leben auf dieser fluch beladenen Erde trachten, die doch bald verbrannt wird, wenn ein ewiges Leben auf einer vollkommenen Erde in Aussicht steht, wo nicht mehr Satan als Fürst herrschen wird, sondern der gerechte Jesus als König aller Könige? Wer möchte da nicht noch gerne Einzelheiten über 'dieses ewige Leben vernehmen? Da taucht aber vorerst noch eine Frage auf: Werden wir als Menschen mit einem Körper aus Fleisch und Blut auf diese neue Erde kommen, oder werden wir dort, als Ätherwesen, als vom Körper abgetrennte Seelen herumgeistern? Was der Mensch durch Ungehorsam gegen die Gebote Gottes verloren hat, kann er durch erneuten Gehorsam zu ihnen und durch seinen Glauben an Jesum wieder gewinnen: Ein ewiges Leben, leiblich, auf einer erneuerten vollkommenen Erde. Gleich wie durch einen Menschen, Adam, der Tod über alle Menschen kam, wird auch wieder durch einen Menschen, Jesum, die Auferstehung vom Tod kommen, wie Gott verheißen hat: «Gleich wie sie in Adam alle sterben, werden sie in Christo wieder lebendig gemacht werden.» I. Kor. 15. «Alle, die jetzt in der Erde schlafen, werden einst wieder auferweckt werden, die einten zum ewigen Leben und die andern zu ewiger Schmach und Schande.» Daniel 12, 2. «Ein Glaube aber ohne Werke (des Gehorsams) ist ein toter Glaube», sagt Gott durch Jakobus. Jak. 2, 17 und 20. Durch den Glauben wird das durch Ungehorsam niedergetretene Gesetz Gottes (10 Gebote) wieder aufgerichtet.» Röm.3, 31. Zum Beweis, daß auf der erneuerten Erde, im Reich Gottes, der Mensch auch wieder mit einem Körper aus Fleisch und Blut bestehen wird, wie er ursprünglich von Gott geschaffen wurde, führe ich einige markante Beweise aus. dem Worte Gottes an. Als Jesus für uns fehlende Menschen (nicht um seiner Sünden willen; denn er war gehorsam bis zum Tod am Kreuz) den Tod am Marterholz erlitt, setzte ein Erdbeben ein, und Gräber öffneten sich, und es stunden auf viele Leiber der Heiligen, die da geschlafen hatten (in ihren Gräbern) und erschienen vielen in Jerusalem. Matth.27, 52 bis 53. Nicht Geister und nicht leib lose Seelen stunden aus den Gräbern auf, sondern Leiber von verstorbenen frommen Menschen, wie Gott in seinem Wort berichtet. Schon in der siebenten Generation der Menschheit wurde Henoch leiblich entrückt und von der Erde weggenommen, ohne den Tod zu sehen. Hebräer 11, 5. Mose dagegen mußte den Tod erleiden, wurde dann aber leiblich auferweckt und von der Erde weggenommen. Satan suchte vergeblich die Auferweckung Moses zu hindern, indem er seinen Leichnam für sein Totenreich beanspruchte. Judas 9. Auch Elia wurde leiblich dieser Erde entrückt. II. Könige 2, 11. Vergeblich suchten 50 Prophetenschüler 3 Tage lang seinen Leichnam. Weil er leiblich weggenommen wurde, war es unmöglich, seinen Leichnam zu finden. II. Könige 2, 16 bis 18. Der schönste Beweis für eine leibliche Auferstehung hat uns Jesus selbst hinterlassen. Luk. 24, 35 bis 43. Treffend sagt er nach seiner Auferstehung zu seinen Jüngern, als sie meinten einen Geist zu sehen: «Ein Geist hat nicht einen Leib aus Fleisch und Bein, wie ihr sehet, daß ich habe.» Luk. 24, 39. Um seine Jünger vollkommener davon zu überzeugen, daß er tatsächlich leiblich auferstanden sei, verlangte er etwas zu essen, und er aß es vor ihnen. Luk. 24,41 bis 43.

Jesus sprach einst zu seinen Jüngern: «Es sind einige hier, die den Tod nicht sehen werden, sie haben denn zuvor das Reich Gottes gesehen.» Matth.9, 1. Nach 6 Tagen führte er den Petrus, Johannes und Jakobus auf einen Berg, wo er sich zur ursprünglichen Jugend und Schönheit verklärte, wie sie die Menschen bei ihrer Erschaffung bekommen hatten. Hier erschienen auch noch Moses und Elia, die zwei Vorbilder der Toten Auferweckung und der Verwandlung, auch in der herrlichen Jugend und Schönheit, wie sie einmal alle Bewohner der erneuerten Erde besitzen werden. Das war der Prototyp des kommenden Gottesreiches auf der neuen Erde: Jesus als König, Moses als Vorbild der Auferweckten und Elia als Vorbild der Verwandelten, die, gleich wie er, den Tod nicht erleben müssen, sondern aus diesem Leben in das ewige Leben verwandelt werden. Warum eine Verwandlung? Wir Menschen, in diesen ca. 6000 Jahren auf der Fluch beladenen Erde heruntergekommen, sind so in jeder Beziehung leiblich und geistig degeneriert, daß wir in unserem jetzigen Zustand in keiner Weise in die Harmonie und Vollkommenheit der neuen Erde hineinpassen würden, weshalb zuerst eine Verwandlung in die ursprüngliche Jugend und Schönheit erfolgen muß, bevor das Reich Gottes betreten werden kann.

Über diese Verwandlung sagt Gott durch Paulus: «Ich sage euch ein Geheimnis: wir werden nicht alle sterben (unter «wir» versteht er die Frommen), aber verwandelt werden und dasselbe plötzlich, in einem. Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune ertönen, und die Toten werden auferstehen unverweslich und wir werden verwandelt werden.» 1. Kor. 15, 51 bis 52. Auch durch Esra spricht Gott: «Ich will sie herausführen aus den Gräbern der Erde.» 4. Esra 2, 31. Das Wort Gottes enthält auch Stellen, die den vorgehend erwähnten zu widersprechen scheinen. Schuld daran ist oft eine ungeschickte Ubersetzung, Verdrehung zu Gunsten der widerbiblischen Kirchen-und Sektenlehre von der Unsterblichkeit, oder auch Stellen, von denen Petrus schreibt: «In welchen sind etliche Dinge schwer zu verstehen.» II. Petri 3, 16. Die Irrlehre von der Unsterblichkeit der Seelen, wie die Kirchen, Sekten und das Heidentum sie haben, wird sofort offenbar, wenn wir ihr folgende 2 Bibelstellen gegenüberstellen: «Daß du das Gebot haltest ohne Flecken und untadelig bis auf die Erscheinung unseres Herrn Jesu Christi ... der allein Unsterblichkeit hat.» I. Tim. 6, 14 und 16. Und «was kann ein Mensch sein, da er nicht unsterblich ist.» Sirach 17, 29. Paulus schreibt z. B.: «Das sage ich, liebe Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können.» I. Kor. 15, 50. Würde übersetzt, daß dieses Fleisch und Blut, wie wir es jetzt haben, so würde diese Stelle verständlicher und würde mit vielen anderen Bibelstellen übereinstimmen. Auch die Annahme, daß Paulus damit sagen wollte, daß wir mit unseren fleischlichen Kräften das Reich Gottes nicht erringen können, sondern dazu mit der Kraft von Gott unterstützt sein müssen, hat etwas für sich. Daß Paulus damit nicht sagen wollte, der Mensch komme nicht leiblich in das Reich Gottes, geht schon daraus hervor, daß er an anderen Stellen seiner Briefe von der Verwandlung des Menschen in seine ursprüngliche Vollkommenheit schreibt. Auf die Frage: Wie werden die Toten auferstehen? schreibt er: «Es wird gesät verweslich und auferstehen unverweslich.» 1. Kor. 15, 42. «Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird dann auferstehen ein geistlicher Leib.» I. Kor. 15, 44. Wären wir nach der Auferstehung ein Geist, statt ein Körper, so wäre es nicht notwendig gewesen von der Unverweslichkeit zu schreiben, weil ein Geist nicht verwesen kann, wohl aber ein Körper aus Fleisch und Blut. Ferner wäre es von Paulus eine große Torheit gewesen, von einem geistlichen Leib zu schreiben, wenn wir ohne einen Leib, unkörperlich, auferstehen würden. So töricht ist weder Gott, noch ist es Paulus gewesen. Von der Auferstehung sagt Gott durch Paulus wie folgt: Gleich wie ein Fisch, ein Tier auf dem Trockenen, ein Vogel in der Luft oder ein Mensch nicht alle die gleiche Leibesbeschaffenheit aufweisen, die Sonne herrlicher ist als der Mond und auch die Sterne einen Unterschied in der Größe und Schönheit aufweisen, so ist auch der geistliche Leib in seiner Unverweslichkeit, nach der Verwandlung, unendlich schöner als unser jetziger Leib. I. Kor.15, 39 bis 41. Gleich wie aus einem gesäten Weizenkorn nicht Hafer, Roggen, Rosen oder Disteln wachsen, sondern auch wieder Weizen, so wird auch aus einem in das Grab gesäten Menschen kein anderes Lebewesen auferweckt werden als auch wieder ein Mensch, aber verwandelt in seine ursprüngliche Vollkommenheit, wie er bei der Schöpfung aus der Hand Gottes hervorging. I. Kor. 15, 35 bis 38. Was ist aber ein geistlicher Leib? Auch diese Frage muß klar beantwortet werden. Durch die fleischliche Zeugung eines Menschen kann kein Bürger für das Reich Gottes gezeugt werden. Aber ein durch einen Menschen gezeugter Mensch kann durch die Einwirkung und Kraft des Heiligen Geistes zur Wiedergeburt kommen und so ein Bürger, oder Erbe, des Reiches Gottes werden, weshalb auch Jesus zu Nikodemus sagte: «Ihr müsset von neuem geboren werden.» Joh. 3, 3. Ein so durch den Geist Gottes zur Wiedergeburt gezeugter Mensch hat dann einen geistlichen Leib, besteht aber dennoch aus Blut und Fleisch, wie auch Jesus nach der Auferstehung aus Fleisch und Blut war, was er seinen Jüngern beweisen mußte. Wie treffend schreibt darum Johannes, daß Kinder Gottes nicht durch die körperliche Einwirkung eines Mannes, sondern durch die Wirkung des Heiligen Geistes von Gott geboren sind. Joh. 1, 12 bis 13. Es könnte da eingewendet werden, daß Jesus, nach seiner Auferstehung, mit einem Körper nicht durch verschlossene Türen hätte eintreten und wieder hinausgehen können. Doch auch diese Frage wird durch das Wort Gottes gelöst, indem Beispiele gegeben werden, wo den Menschen die Augen zugehalten wurden. So z. B. bei den Jüngern nach Jesu Auferstehung. Luk. 24, 16. Wären ihre Augen nicht zugehalten worden, so hätten sie Jesum sofort erkannt. Als Petrus später im Gefängnis saß, war es einem Engel das denkbar Einfachste, die geschlossenen und stark bewachten Türen zu öffnen, Petrus zu befreien und die Türen wieder zu schließen, ohne daß jemand davon etwas bemerkte. Die Augen und Ohren der Wachtsoldaten wurden zugehalten, daß sie weder sehen noch hören konnten. Apostelg. 12, 6 bis 9. Als Elisa in der Stadt Dothan eingeschlossen war, wo er gefangen genommen werden sollte und sein Diener sehr erschrak, als er das feindliche Heer um die Stadt gelagert sah, bat Elisa Gott, dem Diener die Augen zu öffnen. Was sah er jetzt? Er sah ein großes göttliches Heer zum Schutz seines Dieners Elisa. Jetzt wurden die Augen der Soldaten dieses feindlichen Heeres auch zugehalten, daß sie Elisa nicht erkennen konnten und. er sie dem israelitischen König in die Hände führen konnte. II. Könige 6, 8 bis 23. Als die Bewohner zu Sodom Lot bedrängten, wurde er von Engeln In sein Haus gezogen und den Sodomiter wurden die Augen so zugehalten, daß sie die Türe nicht finden konnten, obschon sie suchten bis sie ermüdet waren. I. Mose 19, 9 bis 11. So war es auch Jesu ein Leichtes durch verschlossene Türen ein- und auszugehen; denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. Luk. 1, 37. Ich komme zurück zu Gottes Verheißung vom neuen Himmel und der neuen Erde. II. Petri 3, 13. Hat Gott diese Verheißung gemacht, so wird er sie unter allen Umständen auch halten, so daß der neue Himmel

und die neue Erde gewiss noch kommen werden, sobald die im Voraus dazu bestimmte Zeit abgelaufen ist. Was muss aber bis zu diesem Zeitpunkt vorher noch eintreten? Aue diese Frage läßt sich durch das Wort Gottes beantworten. Dreieinhalb Jahre nach dem Tod Jesu wurden die luden, die immer wieder als notorische Gesetzesübertreter erfunden wurden (Hes. 11, 12, Jer. 6, 10. und 13), als Volk Gottes endgültig verworfen und mußten als Unkraut aus dem Garten Gottes ausgerottet werden, um einem neuen Volk Gottes Platz zu machen, das als guter Weizen heranreifen wird: Gläubige Heiden, vermischt mit wirklich gläubigen Juden. «Blindheit ist Israel (zum Teil) geworden, bis der verworfene Teil durch gläubige Heiden ersetzt und bis die Vollzahl zum ewigen Leben erreicht ist. Römer 11, 25 bis 26. (Sinngemäß) Darum steht geschrieben, daß sich Gott derer erbarmt, die in seinem Gesetz wandeln. (Das Gesetz Gottes ausleben.) 4. Esra 7, 63. Ferner spricht Gott: «Ich liebe, die mich lieben.» Spr.8, 17. «Das aber ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten.» 1. Joh. 5, 3. Auf die Frage Esras, wann die Belohnung für die Gottgetreuen kommen werde, antwortete der Erzengel Jeremiel: «Wenn die Zahl voll sein wird» (4. Esra 4, 36) und «sobald vor Gott das vorgesehene Zeitmaß erfüllt sein werde. Vers 37. Daraus geht klar hervor, daß die Zahl der Gerechten (der Gehorsamen und an Jesum Gläubigen) zuerst in der von Gott im Voraus bestimmten Zeit voll werden muß, bevor die neue Erde das Reich Gottes werden kann, auf der die Gerechten in alle Ewigkeit leben werden. Durch Daniel hat Gott den Ablauf der Weltgeschichte im Voraus bekanntgegeben, anhand derselben wir erkennen können, wann das Ende dieser Welt und der Anfang der erneuten Erde kommen wird. Auf Babylon, des ersten Weltreiches, sollte Medo-Persien als zweites Weltreich kommen und als das dritte Griechenland. Das vierte Weltreich war Rom. Das römische Weltreich sollte sich in 10 Staaten oder Völker zersplittern und nie mehr richtig zusammenhalten. Zur Zeit sind wir wieder Zeugen, wie diese Völker sich gegeneinander sperren, wo sie durch Großmächte zusammengeschweißt werden sollten. Dieser Weltgeschichteablauf ist so gekommen, wie Gott ihn zum voraus verkündigt hat. Dan. 2, 31 bis 45. Am Ende dieser Zeit, die diesen Reichen bestimmt ist, soll dann das Reich Gottes für alle Ewigkeit aufgerichtet werden, wie geschrieben steht: «Aber zur Zeit dieser Königreiche wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das nie mehr zerstört wird. Dieses Königreich wird nie mehr auf ein anderes Volk übergehen.» (Als auf das Volk der Gott-gehorsamen, der ausgewählten Überwinder.) Es wird alle andern Reiche zermalmen und austilgen; es selbst aber wird ewig bleiben. Dan. 2, 44. «Aber das Reich, Gewalt und Macht unter dem ganzen Himmel wird dem heiligen Volk des Höchsten gegeben werden, das ewig bleibt und alles wird ihm dienen und gehorchen.» Dan. 7, 14.

Nun ist es eine geschichtliche Tatsache, daß diese 10 Reiche sich schon vor Jahrhunderten aus dem römischen Reich gelöst haben und, nach vielen prophetischen Zeitzeichen, kurz vor ihrem Ende stehen. Vor ihrem Ende sollte sich die Sonne verfinstern und der Mond wie blutfarbig werden, bevor der große und schreckliche Tag des Herrn kommt (Gerichtstag Gottes). Joel 3, 4. Diese zwei Zeitzeichen liegen schon seit über 150 Jahren hinter uns -- und das Weltende noch vor uns. Die Verfinsterung der Sonne (es war keine Sonnenfinsternis) ereignete sich am 19. Mai 1780 und die Veränderung des Mondes wie in Blutfarbe in der darauffolgenden Nacht. Für diese übernatürlichen Endzeitzeichen wissen die Gelehrten keine Erklärung. Nach einem weiteren Zeichen sollten die Sterne vom Himmel fallen. Matth. 24, 29 und Offenb. 6, 13. Am 13. November 1833 fielen Sterne, dem Regen gleich, von 11 Uhr nachts die ganze Nacht hindurch vom Himmel. Auch für diese Erscheinung haben die Gelehrten keine glaubwürdige Erklärung. Es waren Zeichen der Endzeit, wie Gott sie im Voraus prophezeit hatte. Wenn diese großen und übernatürlichen Endzeitzeichen schon so lange hinter uns liegen, wie nahe muß da das Ende sein? Ein anderes Zeichen für die Einleitung der Endzeit war die Gefangennahme des Papstes (und dessen Ende im Gefängnis) durch General Berthier im Jahre 1798. Ferner der Zorn der Völker, der bis dahin in zwei Weltkriegen von zusammen 10 Jahren sich austobte, die Weltmissionstätigkeit über die ganze Welt, der Untergang Europas als größte Militärmacht, die Anbahnung zu einer Auseinandersetzung zwischen «Ost und West», die vielen übernatürlichen Wunder durch Dämone und den Spiritismus, das Uberhandnehmen der Ungerechtigkeit und des Unglaubens usw., sind von Gott im Voraus prophezeite Zeichen zur Erkennung der Endzeit. «Tausend Jahre sind vor Gott wie ein Tag.» II. Petri 3, B. Es ist nicht belanglos, daß Gott in seinem Wort Jahre nennt, nach denen wir berechnen können, wie lange die Erde schon besteht. Schon im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung haben gläubige Männer darauf hingewiesen, daß die Erde im Zustand des Fluchs 6000 Jahre, oder nach dem Maßstab Gottes, 6 Tage bestehen werde, worauf sie verödet und zerstört (auf der Oberfläche), ohne Menschen, als Gefängnis für Satan und seine Dämonen dienen werde, 1000 Jahre lang. Nach der Berechnung durch Elsener wären dieses 6000 Jahre 1932 abgelaufen. Ist es Zufall, daß in dieser Zeit Hitler zur Macht kam, den zweiten Weltkrieg einleitete, wodurch ein weiteres großes Ereignis als Endzeitzeichen den Menschen vor Augen geführt wurde? Da aus dem Wort Gottes das Jahr des Sündenfalls nicht ersichtlich ist, und seit diesem Ereignis haben die 6000 Jahre Kampfzeit zwischen Jesu und Satan ihren Anfang genommen, so kann die genaue Zeit des Endes nicht errechnet werden. Nach Ablauf dieser Zeit kommt die Ernte, von der Jesus sagte: «Des Menschen Sohn ist es (Jesus), der gute Samen sät. Die Erde ist der Acker. Der gute Same sind die Kinder Gottes, und das Unkraut sind die Kinder der Bosheit, und der Feind, der sie sät, ist der Teufel.

 

Die Ernte ist das Ende dieser Welt ... »Gleich wie man das

Unkraut verbrennt, werden am Ende dieser Welt die Gottlosen verbrannt. «Des Menschen Sohn wird seine Engel senden, zu sammeln alles Böse und die da Unrecht tun, um sie in den Feuerofen zu werfen, wo Heulen und Zähneklappern sein wird. -- Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich Gottes.» Matth. 13, 37 bis 43. Weil, wie oben bereits erwähnt, die Zeit des Sündenfalls nicht bekannt ist, kann das Ende der 6000 Jahre und die Wiederkunft Jesu nicht errechnet werden. Gott hat über diese Zelt absichtlich nicht Aufklärung gegeben, uns dafür aber auf die Zeitzeichen vor der Endzeit aufmerksam gemacht. Es wird aber des Menschen Sohn kommen «wie ein Dieb in der Nacht». 1. Thess. 5, 2. «Tag und Stunde weiß niemand,

auch die Engel nicht, sondern allein mein Vater», sagte Jesus. Matth. 24, 36. «Darum seid wachsam, denn ihr wisset nicht, wann euer Herr kommen wird.» Matth.24, 42. Ich mache nochmals darauf aufmerksam, daß die äußersten Endzeitzeichen auf unsere Generation hinweisen, so daß wir wissen können, daß wir das letzte Geschlecht sind — wenn wir es wissen wollen. Darum muß sich jetzt jede Seele entscheiden, wem sie dienen will: Gott oder seinem Widersacher.

Wie wird die verheißene neue Erde und das Leben darauf aussehen? Auch darüber werden wir nicht im Unklaren gelassen, wie aus folgenden Stellen aus dem

Wort Gottes zu ersehen ist. Wie schon erwähnt, wird im Reich Gottes die Gerechtigkeit «wohnen», im Gegensatz zu der jetzigen Erde, wo die Ungerechtigkeit überhandnimmt. 'Matth. 24, 12. Das Unrecht grassiert so offensichtlich auf der Erde, daß weite Schichten der Menschheit das Unrecht zu ihrem Recht machen. Darum die Warnung Gottes: «Wehe denen, die am Unrecht ziehen mit Stricken der Lüge ... Wehe denen, die das Böse gut und das Gute böse heißen ...» Jes. 5, 18 u. 20. Auf der erneuten Erde wird Friede sein, keine Waffen und kein Krieg werden mehr sein, wie Gott durch Jesaja sagte: «Da werden sie ihre Waffen zu Pflugscharen und Sensen machen; denn es wird kein Volk wider das andere eine Waffe gebrauchen, weil sie nicht mehr das Kriegen lernen werden», im Gegensatz zu unserer und der noch zukünftigen kurzen Zeit, wo jung und alt, Weiber, Männer und Kinder in der Kriegsmaschinerie ein Rad oder Rädchen sein müssen. Die Menschheit hat längst vergessen, daß Gott gesagt hat: «Wo der Herr die Stadt (oder das Land) nicht behütet, da wachen die Wächter umsonst.» Ps.127, 1. Ferner sagt Gott von den Rüstungen: «Alle Rüstungen, derer die sich rüsten, und die blutigen Kleider (Uniformen) werden verbrannt werden.» Jes. 9, 4. Vom Eingang in das Reich Gottes steht geschrieben: Gleich wie Gott für sein Volk einen, Weg durch das rote Meer bahnte: Also werden die Erlösten des Herrn wiederkommen nach Zion mit Jauchzen und ewige Freude wird auf sie kommen. Von Wonne und Freude werden sie ergriffen werden, aber das Seufzen und Trauern werden sie nicht mehr kennen.» Jes. 51, 11. Unter «nach Zion kommen» ist natürlich das neue Jerusalem zu verstehen. In diesem Reich Gottes wird «kein Einwohner schwach sein; denn das Volk, das dar innen wohnen wird (im neuen Jerusalem auf der neuen Erde), dem sind seine Sünden vergeben.» Jes. 33, 24. Diese Einwohner werden sagen können: «Der Herr ist unser König und wird uns helfen.» Jes.33, 22. Vom neuen Jerusalem steht geschrieben: «Siehe da, die Wohnung Gottes bei den Menschen; denn er wird bei ihnen wohnen. Sie werden sein Volk sein und er ihr Gott. Er wird abwischen alle Tränen von ihren Augen und weder Tod noch Leid und Schmerz werden mehr sein; denn die erste Erde ist vergangen» (mit ihrem Fluch). Offenb. 21, 3 bis 4. Das spricht Gott: «Ich will einen neuen ,Himmel und eine neue Erde schaffen, daß man der vorigen nicht mehr gedenken, noch ihr nachtrauern wird, sondern sie werden sich ewig freuen und fröhlich sein über dem, das ich neu schaffen werde. Ich werde Jerusalem (das neue Jerusalem) seinen Bewohnern zur Freude und Wonne schaffen. Auch ich will an Jersualern und seinen Bewohnern meine Freude haben. Weinen und Klagen soll nicht mehr gehört werden .. . sie werden Häuser bauen und darin wohnen, Weinberge pflanzen und seine Früchte essen ... sie werden nicht mehr vergeblich arbeiten... Ehe sie bitten, will ich sie schon erhören. Wolf und Lamm werden zusammen auf die Weide gehen und der Löwe wird sich vom Stroh ernähren und die Schlange von Erde. Die Tiere werden nicht mehr schaden im Reich Gottes.» Jes. 65, 17 bis 25. «Ich will euch trösten, wie eine Mutter ihr Kind tröstet ... euer Leib soll wieder grünen wie das Gras.» Jes.66, 13 bis 14. Das sind so einige Verheißungen aus dem Wort Gottes. Wer die Bibel liest, wird noch mehr finden. Der Unterschied "zwischen unserem Leben und demjenigen im zukünftigen Reich Gottes ist so groß, daß Paulus davon sagen konnte: «Das kein Auge gesehen, kein Ohr gehört und kein Herz jemals erfassen konnte, hat Gott denen bereitet, die ihn lieben.» I. Kor. 2, 9. Gleich wie Gott dem ersten Menschenpaar die vollkommene Erde und später dem Volk Israel und Juda das verheißene Land (das nur ein Vorbild des zukünftigen Gottesreiches war) nur unter der Bedingung des Gehorsams geben wollte und gab, wird auch das ewige Leben in Lust und Wonne in ewiger Jugend und Schönheit nur denen verheißen, die Gott in diesem Leben gehorsam sind und Jesum im Glauben als Erlöser annehmen. Diese Gehorsamen beschreibt er in seiner Offenbarung wie folgt: «Hier ist Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und haben den Glauben an Jesum.» Offenb.14, 12. Die Verheißungen an Abraham, Isaak, Jakob und ihre Nachkommen wurden lange Zeit vor deren Erfüllung, 400 Jahre vorher, gegeben. Die lange Wartefrist hat die Verheißung in keiner Weise abgeschwächt oder aufgehoben. Es kam die Zeit der Erfüllung, da gesprochen werden konnte: «Also gab der Herr Israel das Land, das er ihren Vätern zugeschworen hatte, und sie nahmen es in Besitz und wohnten darin, und der Herr gab ihnen Ruhe vor ihren Feinden, indem er sie in ihre Hände gab. Und es fehlte nichts an allem Guten, das Gott ihnen verheißen hatte. Es traf alles ein.» Josua 21, 43 bis 45.

Gleich wie damals alles von Gott Verheißene zu der dazu bestimmten Zeit eintraf, werden auch die erneuerte Erde und das ewige Leben darin zur bestimmten Zeit eintreffen. Gleich wie ich im Vorhergehenden nur einige Stellen zum Beweis aus der Bibel anführte, werde ich auch bei Nennung der Bedingungen für das Hineinkommen in dieses ewige Reich Gottes nur einige. Stellen zum Beweis anführen, weil der vorgesehene Umfang dieser Schrift nicht für alle ausreichen würde. Diese Bedingungen sind nicht von Menschen, sondern von Gott gestellt worden. Sie sind klar und deutlich genug, um verstanden werden zu können. Jeder Mensch hat freie Wahl, daran zu glauben und darauf einzugehen — oder auf das ewige Leben in Wonne und Freude zu verzichten. Als Gott die Menschen schuf, bestimmte er sie nicht zum Tod, sondern zum ewigen Leben auf dieser Erde — aber unter der Bedingung des Gehorsams gegen seine Gebote und Vorschriften, die er damals noch nicht auf steinerne Tafeln schrieb, sondern in die Herzen seiner vollkommenen Geschöpfe. Durch Betrug Satans übertraten diese Menschen Gottes Gebote und verfielen dem Tod. Wo sind nun Adam, wo Eva und ihre Nachkommen? Tot, alle tot! Wieder zu Erde geworden, aus der sie geschaffen wurden. Da sie aber Buße taten und an den verheißenen Erlöser glaubten, sind sie im Glauben an die zukünftige Auferstehung von den Toten gestorben und werden darum einst Erben des Gottesreiches werden. Aber Millionen ihrer Nachkommen, ja Milliarden, werden am Tag des Gerichtes für immer vernichtet, wie aus dem Worte Gottes hervorgeht, Dieses erste Menschenpaar hatte nicht absichtlich gefehlt, sondern es fiel den betrügerischen Lügen Satans zum Opfer, weshalb ihnen Gott nochmals Gnadenzeit schenkte, innerhalb welcher sie zum Gehorsam zurückkehren konnten. Die Strafe aber -- der Tod - blieb, zur Warnung für alle ihre Nachkommen. Doch auch dieser wird im Reich Gottes nicht mehr zu finden sein, hat doch Gott durch Paulus verheißen: «Der letzte Feind, der aufgehoben wird, ist der Tod.» 1. Kor. 15, 26. War zuerst nur der Gehorsam Bedingung zum ewigen Leben, so ist seit dem Sündenfall eine weitere Bedingung dazu gekommen: der Glaube an den Erlöser. Der Glaube musste aber durch Werke des Gehorsams bestätigt werden, durch das Opfern eines fehlerfreien Lammes, das ein Vorbild auf den Tod Jesu war.

Über 4000 Jahre vergingen, bis dieser Erlöser, Jesus, auf der Erde erschien, aber er kam. «Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen. Sohn, damit er uns, die wir unter dem Gesetz (des Todes) waren, erlöse und wir wieder Kinder Gottes werden können.» Galater 4, 4 bis 5. Gleich wie Gott nach der Schöpfung die ersten Menschen nicht im Ungewissen über die Bedingungen zum ewigen Leben ließ, ließ er sie auch zum zweiten- mal nicht im Unklaren darüber. Aus der Bibel, dem Wort Gottes, führe ich einige Bedingungen an, wobei ich mich möglichst der Kürze befleißige, damit nicht lange Sätze den Sinn verdunkeln. Nachdem Jesus in seiner Offenbarung den Fall der Kirche und Vernichtung ihrer Angehörigen beschrieben hatte, beschrieb er im Gegensatz dazu, in Vers 12 von Offenb. 14, die Geduld der Heiligen (das geistige Israel) und deren Einstellung zu Gottes Geboten mit folgenden Worten: «Hier sind, die Gottes Gebote halten und haben den Glauben an Jesum.» Das ist genau das, was Gott nach dem Sündenfall erneut als Bedingung zum ewigen Leben stellte: Gehorsam gegen seine Gebote und der Glaube an den verheißenen Erlöser. Darum sagt Jesus in seiner Offenbarung 22, 14: «Selig sind, die Gottes Gebote halten.» Von diesen Gehorsamen und Gläubigen sagt er, daß sie wieder Zutritt zum Baum des Lebens erhalten werden (wenn das Reich Gottes auf der erneuerten Erde errichtet wird), der ca. 6000 Jahre der Menschheit verschlossen war und verheißt, daß sie auch Zutritt zu dem neuen Jerusalem bekommen werden, wovon das Jerusalem dieser Erde nur ein Vorbild war. «Lch weiß, daß der Gehorsam zu Gottes Gebote das ewige Leben bringt.» Joh. 12, 50. Auch durch Paulus weist Gott auf den Gehorsam zu seinen Geboten hin, indem er spricht: «Beschnitten sein ist nichts und unbeschnitten sein ist nichts, sondern Gottes Gebote halten.» Als Jesus gefragt wurde, welches das vornehmste Gebot sei, gab er zur Antwort: «Du sollst Gott deinen Herrn lieben, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte.» Matth.22, 37. Die Liebe zu Gott ist demnach das wichtigste Gebot in den 10 Bundesgeboten. In was besteht, aber diese Liebe zu Gott, wie muß sie in Erscheinung treten? Auch diese Frage beantwortet Gott wie folgt: Ich tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, wenn sie mich lieben, indem sie meine Gebote halten.» Il. Mose 20, 6. Ferner: »Das, aber ist die Liebe zu Gott, wenn wir seine Gebote halten.» I. )oh. 5, 3. Durch Salomo spricht Gott: «Ich liebe, die mich lieben.» Sprüche 8, 17. Diese Worte sagen nichts anderes, als daß Gott die liebt, die seine Gebote halten. Diese unmissverständlichen Worte von Gott sollten genügen, die Bedingungen zum ewigen Leben anzuzeigen. Es gibt aber aus dem Munde Jesu noch eine Antwort auf die Frage nach der Bedingungen für das ewige Leben, die schlagartig noch die letzten Zweifel beseitigen kann. Jesus wurde vom reichen Jüngling gefragt: ((Was muß ich tun, daß ich das ewige Leben erhalten kann?)) Jesus hat darauf nicht gesagt, daß man nichts tun müsse als glauben, wie heute so viele Pfarrer und Prediger lehren, sondern hat kurz und bündig gesagt: «Halte die Gebote!» Da Gott durch Mose zweierlei Gebote gab, frägt der Jüngling: «Welche Gebote?» Mose bekam von Gott die zwei Bundesgesetztafeln mit den zehn Geboten, die er mit seiner Hand selbst geschrieben hatte und die in die goldene Bundeslade gelegt werden mußten. 2. Mose 40, 20. Zudem gab Gott Mose noch andere Gebote zeremoniellen Charakters, Polizeigebote usw., die er selbst niederschreiben und neben die Bundeslade legen mußte. 5. Mose 31, 26. Darum die Frage des Jünglings: «Welche Gebote?» Die Antwort darauf ist sehr wichtig, kommt sie doch vom Sohn Gottes auf die Frage nach den Bedingungen für das ewige Leben auf der erneuerten Erde. Auf diese Frage nennt Jesus nur Gebote aus den 10 Geboten und keine aus dem Zeromoniegesetz. Am Tage des großen Entscheidungsgerichtes wird kein Mensch eine Entschuldigung haben, wenn er den Weg zum ewigen Leben verfehlt hat. Wie ich erst gelesen habe, soll die Bibel in über 1000 Sprachen verbreitet werden und kann mit wenig Geld erworben werden. Wer aber das Geld lieber für Romane,

Kinobesuch, Alkohol, Genussgifte aller Art, Sport, Vergnügungsreisen, Hurerei, Modetorheit usw. ausgeben will, der mag es tun, nur soll er am Gerichtstag keine Entschuldigung vorbringen wollen. Jesus sagte zu den Juden: «Ihr habt nicht gewollt.» Matth. 23, 37. Die Erde trägt zur Zeit über zwei Milliarden Menschen, wovon zu den meisten auch bald gesagt werden wird: «Ihr habt nicht gewollt»; denn Jesus sagt unmissverständlich, daß er bei seiner Wiederkunft keinen Glauben mehr finden werde und sagt auch, daß von den vielen, die berufen wären, nur wenige auserwählt werden können. Matth. 20, 16. Jesus, der Sohn Gottes ist es, der das Halten der Gebote Gottes zur Grundbedingung zur Erlangung des noch zukünftigen ewigen Lebens auf der erneuerten Erde machte. Wer diese Grundbedingungen in der Lehre nicht stellt, selbst nicht hält und den Glauben an Jesum als Erlöser nicht hat, erwirbt sich durch seine Einstellung den ewigen Tod — nie aber das ewige Leben.

Am Tage des Gerichtes — und dieser wird kommen — wird kein Mensch sagen können, daß er kein Bundesgebot aus den 10 Geboten übertreten habe. Darum muß zum erneuten Gehorsam auch noch die zweite Bedingung erfüllt werden: der Glaube an Jesum als Erlöser. Diese Bedingungen sind aus dem Wort Gottes genannt, von dem Jesus sagte, daß es die Wahrheit sei. )oh. 17, 17. Wer sie zu erfüllen sucht und dem die Gerechtigkeit Jesu durch seinen Glauben zugerechnet- wird und der auf dem schmalen Weg ausharri bis an das Ende, d e r wird das ewige Leben auf der erneuerten Erde, in ewiger Jugend und Schönheit, ohne Krankheit und Tod, ohne Krieg, in Ruhe und Frieden, in ewiger Lust und Wonne usw. erhalten.

Zu bemerken ist noch, daß zur Erlangung dieses ewigen Lebens nur noch kurze Zeit zur Verfügung steht. Wer diese kurze Zeit verpaßt — und Hunderte von Millionen werden sie verpassen, weil sie an die göttlichen Verheißungen nicht glauben können und auch nicht glauben wollen --, an denen erfüllt sich denn: «.. . mit allerlei Ungerechtigkeit unter denen, die verloren gehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht haben annehmen wollen, durch die sie könnten selig werden, wird Gott ihnen kräftige Irrtümer senden, daß sie glauben der Lüge...» I I. Thess. 2, 10 bis 11. Welch eine Masse Lügen wird heute gepredigt, die in direktem Widerspruch zum Wort Gottes stehen und welch eine Masse Menschen glauben diesen Lügen in Erfüllung der Prophetie Gottes? Solchen Menschen, die «religiöse» Lügen der Wahrheit Gottes vorziehen, wird es bald gehen, wie Gott es durch den Propheten Amos im Voraus gesagt hat: «Siehe es kommt die Zeit, spricht der Herr (Gott Vater und Gott Sohn), wo ich einen Hunger über die Erde kommen lassen will, nicht einen Hunger nach Speise, oder Durst nach Wasser, sondern einen Hunger und Durst nach dem Worte Gottes, daß sie hin und her, von einem Meer zum andern, vom Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang umlaufen, das Wort Gottes suchen --w aber nicht mehr finden werden.» Amos 8, 11 bis 12. Die Gnadenzeit wird abgelaufen sein. Dann wird es sein, wie Jesus in seiner Offenbarung gesagt hat: «Wer böse ist, bleibt böse. Wer aber als gut befunden wird, wird immer gut bleiben.» Die Entscheidung ist dann für immer gefallen und für alle, und eine Änderung kann nicht mehr eintreten, wie sehr die Menschen eine solche dann noch wünschen werden. Rund 6000 Jahre hat Gott Geduld geübt mit den abgefallenen Menschen. Jetzt aber ist die Zeit nicht mehr fern, wo die Geduld Gottes zu Ende geht und sein «Zorn und Grimm» an deren Stelle tritt, Da die 10 Gebote in erster Linie zur Bedingung für das ewige Leben gestellt sind und es viele «Christen» gibt, die sie nicht kennen und keine Bibel haben, darin sie sie lesen könnten, folgen sie hier:

 

Die zehn Gebote Gottes

I.

Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe.  Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.( Du sollst nur mir, sonst keinem andern Gott dienen.)

II.

Du sollst dir kein Bildnis oder irgendein Gleichnis machen, weder des das oben am Himmel, noch des das unten auf Erden, oder des das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht, denn Ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heim- suchet der Väter Missetat an den Kindern bis In das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, tue aber Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die . mich lieb haben und meine Gebote halten.

III.

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen, denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. (Eure Rede sei ja oder nein, was darüber ist, ist vom Übel  [Matth. 5, 34-37].)

IV,

Gedenke des Sabbattages, daß du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun, Am siebenten Tag ist die Ruhe des Herrn, deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht oder Magd, noch dein Vieh, noch der Fremdling, der in deinen Toren ist, denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles was dar innen ist und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr seinen Ruhetag und heiligte ihn. (Der Sonntag ist der erste Tag der Woche.)

V.

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott gibt. (Wer Vater oder Mutter etwas nimmt und spricht, es ist nicht Sünde, ist des Verbrechers Geselle. Spr. 28, 24. Wer seinen Eltern flucht, sie schlägt oder verunehrt, soll des Todes sterben. Matth. 15, 4; 2. Mose 21, 15; 5. Mose 27, 16. Ihr Kinder seid gehorsam euren Eltern. Epheser 6, 1. Israel mit ihrem Gott als Herrscher, bildete in gewissem Sinne eine Theokratie [Gottesherrschaft], und war ein Schatten des zukünftigen Gottesreiches auf der erneuten Erde. [Offb, 21, 1--7]. Wer in Israel um seiner Sünden willen gesteinigt, getötet wurde, wurde somit aus dem Reiche Gottes ausgetilgt. Solcher Tod war ein Schatten, oder Vorbild, des ewigen Todes und somit des ewigen Ausschlusses aus dem noch zukünftigen Reich Gottes, für alle unbußfertigen Sünder. Offb. 21, 8; 22, 15.)

VI.

Du sollst nicht töten. (Wer seinen Bruder, Nächsten, hasset, ist ein Totschläger -[1. loh. 3, 15] und kommt nicht zum ewigen Leben im Reiche Gottes.)

VII.

Du sollst nicht ehebrechen. (Wer ein anderes Weib ansieht, ihrer zu begehren, hat schon mit ihr die Ehe gebrochen, und wer eine Abgeschiedene freit, bricht auch die Ehe. Die Ehebrecher aber werden das Reich Gottes nicht  ererben. Matth. 5, 28-32; 1. Kor. 6, 9-10.)

V III.

Du sollst nicht stehlen. (Diebe werden nicht in das Reich Gottes kommen. 1. Kor. 6, 10. Wer gestohlen hat, stehle nicht mehr, sondern arbeite... Epheser 4, 28. Was ich gestohlen habe, gebe ich vielfältig wieder. Luk. 19, 8.)

IX.

Du sollst nicht lügen wider deinen Nächsten. (Eine lügnerische Zunge macht Herzeleid und wird umkommen. Spr. 15, 4; 21, 28. Ein treuer Zeuge lügt nicht. Spr. 14, 5. Wer lügt, tötet die Seele. Weisheit 1, 11. Wer lügt, wird nicht in das Reich Gottes kommen. Offb.21, 27. Leget die Lüge ab. Epheser 4, 25.)

X.

Lasse dich nicht gelüsten deines Nächsten Hauses, noch seines Weibes, noch seines Knechtes, noch seiner Magd, noch seines Viehs, seines Hauses oder sonst etwas, was dein Nächster hat. (Was die Unverständigen gelüstet, gereicht ihnen zum Tode. Spr. 1, 32. Widerstehe den Gelüsten. Sirach 5, 2.) F. S.-D.

Wer ein Gebot übertritt, hat das ganze Gesetz übertreten. Jak.2, 10. Wer seine Sünde bekennet und lässt, wird Barmherzigkeit erlangen. Spr. 28, 13.

Widerstehet dem Teufel, so fliehet er vor euch. Jakobus 4, 7.

Es gibt unzählige Vertreter von Sekten und Kirchen, die die Wahrheiten in dieser Schrift, obschon sie dem Wort Gottes entnommen sind, verneinen oder abschwächen werden, weil sie mit ihren Menschenlehren, die aus dem Heidentum stammen, nicht übereinstimmen. Was sagte Gott von solchen Religionslehrern? «Welche die Menschen zur Sünde verleiten durch ihr Predigen und stellen dem nach, der sie offen zur Redestellt und stürzen durch Lügen den Gerechten.» Jes.29, 21. Im Gegensatz dazu konnte Paulus sagen: «Wir sind nicht von denen, die das Wort Gottes verfälschen.» 2. Kor. 2, 17. Petrus aber schreibt von den «Leichtfertigen», die Gottes Wahrheiten «verdrehen». 2. Petri 3, 16. Weiter spricht Gott durch Paulus: «So jemand euch ein anderes Evangelium predigt, als das ihr von mir empfangen habt — der sei verflucht.» Gal. 1, 9. Dieser Fluch wird mit der Zeit jeden Religionslehrer treffen, der in seiner Lehre vom Wort Gottes abweicht. Daß das Wort Gottes verfälscht werde, hat Gott im Voraus prophezeit, und diese Verfälschungen lassen sich leicht und klar nachweisen.

So zum Beispiel Hiob 19, 25 bis 27. Hiob sprach: «Ich weiß, daß mein Erlöser lebt, und er wird mich einst aus der Erde auferwecken. Nachdem diese meine Haut zerschlagen ist, werde ich dennoch mit ihr wieder bedeckt werden und leiblich Gott sehen. ... meine Augen werden ihn sehen und nicht ein anderer.»

Wie in den neuem n Bibeln gelesen werden kann, haben Bibelfälscher, um ihre heidnische Unsterblichkeitslehre stützen zu können, genau das Gegenteil drucken lassen. Auch die Antwort Jesu an den bußfertigen Verbrecher am Kreuz wurde verdreht, indem das Komma an unrichtiger Stelle gesetzt wurde. Jesus sprach: «Wahrlich ich, sage dir heute, du wirst (einst) mit mir im Paradies sein.» Durch Verschiebung des Kommas vor das Wort heute, wird der Sinn zugunsten der Unsterblichkeitslehre verdreht. Daß Jesu am dritten Tag nach seinem Tod noch sprach: «Ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater», wird dann leichtfertig übersehen. So könnten noch andere Verdrehungen angeführt werden. Was Gott einst zu den damaligen Frommen sagte, kann heute auf die Christenheit, wenigstens einem Teil derselben, angewandt werden: «Sie bekehren sich, aber nicht recht.» Hosea 7, 16.

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