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Drei Sabbate


Der Sabbat des Herrn — der jüdische Sabbat —
der päpstliche Sabbat

 

von E. J. Waggoner

Jemand kann in Wirklichkeit nur dann von Sabbaten in der Mehrzahl sprechen, wenn er von vielen Göttern sprechen kann. Es gibt aber nur einen Gott. „Denn wenn es auch so genannte Götter gibt im Himmel oder auf Erden — wie es ja viele Götter und viele Herren gibt -‚ so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin, und ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn." 1. Kor. 8,4-6. So gibt es, obwohl verschiedene so genannte Sabbate existieren mögen, nur einen wahren Sabbat, den Sabbat des Herrn.

 

 

 

INHALTSVERZEICHNIS

Der Sabbat des Herrn

Der jüdische Sabbat

Der päpstliche Sabbat

 

 

Der Sabbat des Herrn

Das Wort „Sabbat" heißt Ruhe. Es ist ein hebräisches Wort, das in unsere Sprache übertragen wurde. Wenn die Hebräer das Wort „Sabbat" benutzten, übermittelte es ihnen denselben Gedanken, den das Wort „Ruhe" uns vermittelt. Das vierte Gebot sagt deshalb in Wirklichkeit zu uns: „Denke an den Ruhetag, um ihn heilig zu halten. Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun, aber der siebte Tag ist Ruhe für den HERRN, deinen Gott. Du sollst an ihm keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore wohnt. Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum segnete der HERR den Ruhetag und heiligte ihn." 2. Mose 20,8-11
Wir dürfen nicht den Fehler machen, die Ruhe des Herrn nach dem zu beurteilen, was die Menschen gewohnt sind, Ruhe zu nennen. Gott ist kein Mensch. Wir sollten lieber von Gottes Ruhe lernen, was wirklich Ruhe ist. Gottes Ruhe ist nicht bloß eine körperliche Ruhe von Müdigkeit. Das wissen wir von zwei Tatsachen: Erstens, „Gott ist Geist." Joh. 4,24. Nicht „ein Geist", als ob ER einer von vielen wäre; sondern ER ist Geist. Zweitens, „der Herr, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt." Jes. 40,28 [Lutherbibel 1912]. Der Herr ruhte nicht deshalb, weil er müde war, und seine Ruhe ist keine physische Ruhe, sondern sie ist geistlich, da er Geist ist. „Die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten." Joh. 4,24 [Lutherbibel 1912]
Gott ruhte, nicht weil er müde war, nein, weil sein Werk vollendet war. Als sein Werk beendet war, und es war gut getan, blieb nichts anderes als Ruhe übrig. In sechs Tagen vollendete Gott sein Werk, und als er es genau betrachtete, bezeichnete er es als „sehr gut". Es gab keinen Makel daran. Es war ohne Fehler vor ihm. Da das Werk Gottes am Ende des sechsten Tages getan war, und gut getan war, deshalb ruhte er „am siebten Tag von all seinem Werk, das er gemacht hatte". 1.Mose 2,2. Er hatte keine traurigen Überlegungen, er brauchte nichts zu bereuen. Seine Ruhe war nicht durch solche Gedanken beeinträchtigt, wie das oft dort der Fall ist, was der Mensch als Ruhe bezeichnet, nämlich wie, „morgen muss ich wieder an diese Arbeit gehen", oder, „ich wünschte, ich hätte diese Sache etwas anders gemacht", oder, „wenn ich das wieder erledigen könnte, würde ich etwas verbessern", oder,
„das letzte Tageswerk ist so schlecht, dass ich es nicht ertragen kann, es anzuschauen, ich war so müde, als ich es ausführen musste, dass ich es nicht halb tun konnte". Nichts dieser Art. Jedes Stück des Werkes, sogar der Mensch, war so perfekt, wie es nur möglich sein konnte, es auszuführen, und Gott hatte pure Freude daran, das Werk, von welchem er ruhte, nachdenklich zu betrachten, weil es vollendet und vollkommen war.

Dies ist die Ruhe, welche er uns anbietet. Diese Ruhe ist nicht etwas, was er uns aufbürdet, sondern, was er uns in seiner ewigen Liebe und Güte gibt. Ruhe ist keine Pflicht, die jemandem auferlegt wird. Sie ist keine Last. Diejenigen, die den Sabbat als eine Last betrachten, haben keine Ahnung von dem, was der Sabbat des Herrn ist. Er ist Ruhe, vollkommene, ungetrübte Ruhe.
Jesus Christus ist der EINE, durch den die Welten geschaffen wurden, „denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden" (Kol. 1,16), deshalb ist ER der EINE, der uns diese Ruhe anbietet. Jeder Seele ruft er zu, „kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben" (Matth. 11,28). Die Ruhe wird in IHM gefunden, weil in IHM die Werke Gottes vollendet sind. In IHM ist die neue Schöpfung, und wenn jemand in IHM ist, ist er eine neue Schöpfung. Am Kreuz rief er aus, „es ist vollbracht` (Joh. 19,30), und machte somit sichtbar, dass wir in seinem Kreuz jene perfekte Ruhe finden, die allein von dem vollendeten Werk des Herrn kommt.
Diese Ruhe wird durch Glauben erlangt. „Denn wir, die wir glauben, gehen in die Ruhe" ein. Hebr. 4,3 [Lutherbibel 1912]. Aus welchem Grund? — Weil wir durch Glauben das vollendete, vollkommene Werk des Herrn als unser eigenes haben. „Dies ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat." Joh. 6,29. An ihn zu glauben, heißt, ihn zu empfangen; und da in ihm die Werke Gottes vollendet sind, folgt daraus, dass wir durch den Glauben an ihn die Ruhe finden.
Die Ruhe, die Jesus gibt, ist die Ruhe von der Sünde. Die Schwerbeladenen, die er zu sich ruft, sind diejenigen, die mit der Last ihrer Sünden beladen sind. Somit sind alle Menschen beladen, denn alle haben gesündigt (vgl. Röm. 5,12). Unsere besten Werke sind äußerst wertlos. Christus will ein Volk haben, „das eifrig sei in guten Werken" (Tit. 2,14.15); aber die guten Werke müssen solche sein, welche Gott selbst für uns in Christus gewirkt hat. Nur sein Werk ist bleibend. „Sein Werk ist rechtschaffen und herrlich, und seine Gerechtigkeit bleibt ewiglich." Ps. 111, 3 [King James]. Deshalb, „aus Gnade seid ihr errettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen." Eph. 2,8-10. Es ist „nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit vollbracht, wir selbst getan haben, sondern nach seiner Barmherzigkeit erlöste er uns durch die Waschung der Wiedergeburt und Erneuerung des Heiligen Geistes, welchen er durch Jesus Christus, unseren Heiland, reichlich über uns ausgegossen hat". Tit. 3,5.6 [King James]. Deshalb ist es durch die Werke Gottes, dass wir gerettet sind, und nicht durch unsere eigenen. Gute Werke gibt es in Überfluss, und sie sind auch für uns, aber nicht durch ein Werk von uns, sondern ausschließlich durch das perfekte Werk Gottes in Jesus Christus. Wenn die Werke unsere eigenen wären, dann würde die Ruhe unsere eigene sein; aber Gott gibt uns SEINE Ruhe, nicht unsere, weil nur seine Werke perfekte Ruhe gewähren können. „Er hat ein Gedächtnis gestiftet seinen Wundern." Ps. 111,4. Dieses Gedächtnis ist der siebente Tag, der Tag, an welchem er von all seinen Werken geruht hat. Jenen Tag hat er gesegnet und geheiligt, heilig gemacht. Die Heiligkeit ist niemals von diesem Tag gewichen, denn „alles, was Gott tut,das besteht immer". Pred. 3,14 [Lutherbibel 1912]. Unabhängig davon, was der Mensch tut, oder auch, wie der Mensch den Tag schätzt, seine Heiligkeit bleibt.
„Also bleibt noch eine Sabbatruhe dem Volk Gottes übrig" (Hebr. 4,9), und der siebente Tag, welchen Gott für immer für seine Ruhe festsetzte, ist der, durch welchen er uns die Vollkommenheit seiner Ruhe bekannt macht, indem er uns aufruft, eine vollendete und vollkommene neue Schöpfung nachdenklich zu betrachten. Er offenbart uns den ewigen Gott, den unermüdlichen, allmächtigen Schöpfer, der seine Güte für diejenigen bereitgehalten hat, die ihn fürchten, und denjenigen erwiesen hat, die ihm vor den Menschen trauen (vgl. Ps. 31,20). Der Sabbat erinnert uns daran, dass wir in ihm vollkommen sind, welcher „das Haupt aller Fürstentümer und Obrigkeiten" ist. Kol. 2,10. [Lutherbibel 1912]. Obwohl wir gesündigt und den Fluch über Gottes vollkommene Schöpfung gebracht haben, teilt uns der Sabbat mit, dass das Kreuz Christi, welches den Fluch trägt, das perfekte Werk Gottes wiederherstellt und verewigt und wir dadurch vor dem Thron Gottes ohne Fehler stehen dürfen, gerade so, wie der Mensch zuerst geschaffen wurde. „Gott sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!" 2. Kor. 9,15

 

Der jüdische Sabbat

Es gibt solch eine Sache, wie „den jüdischen Sabbat" oder den Sabbat der Juden, aber dieser ist etwas ganz anderes als der Sabbat des Herrn. Viele Menschen stellen sich vor, dass, wenn jemand den siebenten Tag feiert, er den jüdischen Sabbat hält, aber das ergibt sich überhaupt nicht daraus. Niemand hält den jüdischen Sabbat, wenn er den Sabbat „entsprechend dem Gesetz" hält. Es besteht zwischen dem jüdischen Sabbat und dem Sabbat des Herrn derselbe Unterschied, den es zwischen dem Menschen und Gott gibt. Lasst es uns erklären:

„Der siebente Tag ist der Sabbat des Herrn". Wir haben aber gesehen, dass die Ruhe des Herrn, an die der siebente Tag erinnert, eine geistliche Ruhe ist. Ein Mensch mag am siebenten Tag der Woche seine körperliche Arbeit niederlegen, und doch nicht den Sabbat des Herrn halten. Der Mensch, der am Freitagabend bei Sonnenuntergang seine Arbeit unterbricht und sich bis zum nächsten Sonnenuntergang von aller Arbeit nur als eine Form der Anbetung fernhält und um körperlich besser dazu in der Lage zu sein, seine Arbeit dann wieder aufnehmen zu können, oder es mit dem Gedanken tut, dass er auf diese Weise eine Pflicht ausübe und die Gunst Gottes gewönne, hält nicht den Sabbat des Herrn. Das Halten des Sabbats des Herrn ist, sich im Herrn zu erfreuen. Diejenigen, die sich nicht im Herrn erfreuen, halten nicht SEINEN Sabbat, auch wenn sie sich von der Arbeit fernhalten.
Es ist für einen Menschen, der kein Christ ist, unmöglich, den Sabbat des Herrn zu halten, denn, wie wir gesehen haben, kommt die Ruhe Gottes nur aus seinem vollkommenen Werk, welches nur in Christus gefunden wird. „Wir, die wir glauben, gehen in die Ruhe" ein. Deshalb hält kein so genannter Jude, der sich von einem Gläubigen in Christus abhebt, den Sabbat des Herrn, auch wenn er scheinbar am siebenten Tag der Woche ruht. Seine Ruhe ist seine eigene Ruhe, und nicht die Ruhe des Herrn.
Kann man den Unterschied sehen? Der jüdische Sabbat fällt auf denselben Wochentag wie der Sabbat des Herrn, aber er ist auf keinen Fall dieselbe Sache. Er repräsentiert nur den Menschen selbst und sein eigenes Werk. Anstatt das Zeichen der Rechtfertigung aus Glauben im Werk des Herrn zu sein, ist er das Zeichen der Selbstgerechtigkeit, wie das durch die Frage angedeutet wird, welche die Juden Jesus stellten: „Was sollen wir tun, damit wir die Werke Gottes wirken?" Joh. 6,28.
Sie achteten ihre eigenen Werke den Werken Gottes gegenüber als ebenbürtig. Ihr Gehorsam war kein Gehorsam aus Glauben, sondern nur aufgrund von Formen. Von solch einem Sabbat möge der Herr uns befreien. Wir sind dann weit davon entfernt, wenn wir uns dem Sabbat des Herrn ausgeliefert haben, denn wir sind dann von unseren eigenen Werken erlöst, und die Werke des Herrn wurden uns gegeben. „Der siebente Tag ist der Sabbat des Herrn", aber lasst uns davor hüten, ihn nur zu einer Karikatur der Ruhe zu machen. Lasst uns den Sabbat als das nehmen, was er ist, die Ruhe des Herrn.

 

Der päpstliche Sabbat

Er ist etwas anderes, als der Sabbat der Juden, und unendlich anders, als der Sabbat des Herrn. Der Sabbat des Herrn ist die Annahme der Werke Gottes und die alleinige Ruhe in ihnen, indem man IHM erlaubt, sowohl das Wollen als auch das Vollbringen nach seinem Wohlgefallen zu wirken. Der jüdische Sabbat repräsentiert den vergeblichen Versuch des Eifers und des Selbstvertrauens der Menschen, die Werke zu tun, welche Gott selbst tut, und welche Gott allein tun kann. Der päpstliche Sabbat aber bedeutet, dass das Werk des Menschen an die Stelle des Werkes Gottes gesetzt wird, als sei es nicht nur so gut, wie Gottes Werk, sondern sogar noch besser. Dieses Werk gibt sich sogar in der Form des Herrn Gebot aus. Lasst uns sehen, wie das der Fall ist.
Mit dem Sabbat des Herrn haben wir uns eingehend genug beschäftigt. Wir wissen, was er ist. Wir haben auch gesehen, dass der jüdische Sabbat die Beobachtung der Form des Sabbats des Herrn ohne das Wesen ist, das nur durch Glauben kommen kann. Dieser Sabbat fällt auf denselben Tag, ist aber des Menschen Sabbat, nicht der Sabbat des Herrn. Der päpstliche Sabbat hat nichts Gemeinsames mit dem Sabbat des Herrn, sogar nicht in seiner Form, sondern verwirft ihn völlig. So sagt ein Römisch-Katholisches Buch mit dem Titel „Ein sicherer Weg, die wahre Religion herauszufinden": -

„Das Halten des heiligen Sonntags ist eine Sache von absoluter Notwendigkeit für die Erlösung; auch wenn das nirgendwo in der Bibel verankert ist; im Gegenteil, die Bibel sagt, ,gedenke des Sabbattages, dass du in heiligst' (2. Mose 20,8), welches der Samstag und nicht der Sonntag ist. Deshalb enthält die Bibel nicht alle Dinge, die zur Erlösung notwendig sind."
Dies ist nur eins von vielen ähnlichen Zitaten, die angeführt werden könnten, aber es reicht aus, um zu zeigen, dass in der Beobachtung des Sonntags die Katholische Kirche absichtlich das Wort des Herrn verwirft, und sich über das Wort setzt. Um ihren Anspruch, über Gott zu sein, zu betonen, hat sie ihren Sabbat an einen völlig anderen Tag, als es der Sabbat des Herrn ist, gesetzt — an einen Tag, den Gott niemals zu seinem Sabbat gemacht haben konnte, da ER an diesem Tag SEIN Werk begann —. Die Kirche wollte die Menschen lehren, dass sie der Kirche mehr als Gott gehorchen sollen.
Man muss beachten, dass das Zitat über die Notwendigkeit, „den Sonntag heilig zu halten", spricht. Aber Gott hat nicht den Sonntag heilig gemacht. Tatsache ist, dass die Bibel nichts über solch einen Tag weiß. Sie kennt den ersten Tag der Woche, den sie einen Arbeitstag nennt. Aber der Sonntag, ein Tag, der aus Teilen von zwei Tagen besteht, wurde in Rom gemacht. Der einzige Tag, von dem Gott jemals als heiligsprach, ist der siebente Tag der Woche. Jenen Tag hat ER selbst heilig gemacht, und alles, was ER von uns verlangt, ist, ihn heilig zu halten. Aber da Gott nicht den Sonntag heilig gemacht hat, folgt daraus, dass, wenn der Mensch ihn heilig halten soll, der Mensch ihn selbst heilig machen muss. All die Heiligkeit in der Welt, die der Sonntag hat, ist die, welche der Mensch ihm gibt. Der Sonntag-Sabbat steht deshalb als das Zeichen der vorgeblichen Macht des Menschen, Dinge heilig zu machen. Denn, wenn ein Mensch eine Sache heilig machen kann, ist es offensichtlich, dass er alles heilig machen kann. Wenn der Mensch einen Tag heilig machen und heilig halten kann, dann kann er sich selbst heilig machen und heilig halten. Der päpstliche Sabbat ist somit das Zeichen dafür, dass der Papst beansprucht, die Stelle des Herrn als der Rechtfertiger der Sünder einzunehmen.
Während der siebente Tag das Zeichen der Macht Gottes ist, durch SEINE Werke zu retten, ist der Sonntag das Zeichen der angemaßten Macht des Menschen, sich selbst, völlig getrennt und ungeachtet des Herrn, durch seine eigenen Werke zu retten. Im Halten des Sonntags verwirft man den Herrn, indem sein Wort verworfen wird. Wir müssen aber beachten, dass dieses vom päpstlichen Sonntag gesagt wird, und nicht von all denen, die ihn als einen heiligen Tag betrachten. Es gibt Tausende, welche den päpstlichen Tag halten, indem sie ernsthaft annehmen, dass er der Sabbat des Herrn sei. Solche glauben natürlich an Rechtfertigung aus Glauben, obwohl sie unwissentlich das Zeichen der Rechtfertigung aus Werken beobachten. Es ist zum Nutzen für solche, dass dieser Artikel geschrieben wurde, damit ihr Leben völlig mit ihrem Bekenntnis des Glaubens übereinstimme. Wir behandeln hier Fakten, ohne Rücksicht darauf, wie die Menschen in Verbindung zu ihnen stehen mögen. Und die Tatsachen sind, dass der Sabbat des Herrn Rechtfertigung aus Glauben ist; der päpstliche Sabbat dagegen Rechtfertigung aus Werken, nämlich die eigenen Werke des Menschen, bedeutet. Auf welcher Seite wirst du stehen?

 

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